Zeit für Klimagerechtigkeit

Auf der heutigen Fridays for Future-Demo in Offenburg, die mit über 1000 Demonstrantinnen und Demonstranten unfassbar gut besucht war, ging es noch einmal um eines der wichtigsten Themen dieses Jahrhunderts: der Klimakatastrophe! Wir müssen wirklich alles dafür tun, um das 1,5°-Ziel noch zu erreichen. Keine Partei hat dafür zurzeit ein ausreichendes Wahlprogramm. Deshalb benötigt es diesen außerparlamentarischen Druck so dringend.

Auch wenn wir es noch verschärfen müssen, das Programm der Linkspartei ist bereits das ambitionierteste und sozialverträglichste. Wir spielen die Klimakrise nicht gegen das Bestreben nach mehr sozialer Gerechtigkeit aus. Richtig ist doch, dass 50% der CO2-Emissionen von den oberen 10% stammen, die anderen 50% von den unteren 90%. Wenn sich Christian Lindner seinen CO2-Fußabdruck einfach „schön kauft“, wie er gestern in der „Schlussrunde“ erzählte, dann ist das unfassbar ungerecht. Klimaschutz darf nicht auf Kosten der ärmeren Bevölkerung stattfinden – die Klimakatastrophe ist nicht gelöst, wenn die Konsumenten zu immer teureren Produkten gezwungen werden. Wenn viele verzichten müssen, während andere weiter machen, als gäbe es keine Gefahr.

DIE LINKE hat das beste Klimaprogramm, setzt sich für Klimaneutralität bis 2035 ein, kämpft für einen gerechten Systemwandel und sagt klipp und klar, wie die Transformation der Gesellschaft und Wirtschaft bezahlt werden soll. Wir wollen niemanden zurücklassen, denn die Klimakrise kann nur bewältigt werden, wenn wir alle zusammen arbeiten.

Am 26. September haben Sie die Möglichkeit, gerechte Veränderung zu wählen. Ich habe die Hoffnung, die Zuversicht, dass wir eine bessere Zukunft schaffen können. Deshalb bitte ich um beide Stimmen: Erststimme Bärmann, Zweitstimme DIE LINKE.